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Xiaomi Pocophone F1
Tests

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Das Poco ist eigentlich cool

Interface

In der Software sieht man (außer dem Problem mit der Gesichtserkennung) keine Kompromisslösungen auf den ersten Blick. Wir haben keinen Eindruck, dass etwas Wichtiges fehlt. Das Interface Poco Launcher basiert im großen Teil auf dem aus dem Xiaomi bekannten MIUI, aber hat auch ein paar Elemente aus dem klassischen Interface von Android. Es wurde die klassische Auswahl der Applikationen behalten, aber das Aussuchen der Applikationen wurde wesentlich verbessert.

Das Handy kategorisiert sie automatisch – wir können sie nicht nur nach dem Namen, sondern auch thematisch suchen. Der größte Hit ist jedoch die Möglichkeit des Suchens nach einer Leitfarbe des Icons, eine tolle Lösung für „Augenmenschen“. Es gibt auch eine Option der Personalisierung des Handys dank Bildschirmthemen, man kann auch den Modus des Interfaces von einem „flachen“, ohne der Auswahl der Applikationen umschalten und die Effekte des Umschaltens zwischen den Bildschirmen ändern und die Lage der Umschalters in dem von oben ausfahrbaren Panel modifizieren.

Es gibt die aus dem MIUI bekannten Geste, die die Systemtasten im unteren Teil des Bildschirms ersetzen – aber hier können wir auch Layout lassen oder ändern. Andere, aus dem MIUI bekannte und beliebte Optionen des Interfaces, sind u.a.: die Möglichkeit des Erstellen von einer geschützten Zone der Applikationen ("Der zweite Raum" mit einem geschützten Zugriff), Klonen der Applikationen (um unterschiedliche Kontos zu benutzen) oder den Modus der Bedienung mit einer Hand, der das Interface bis zu einer von drei gewählten Größen verkleinert.

Man vergaß die „fließende” Taste oder zusätzliche Verknüpfungen nicht, die wir bestimmten Tasten des Handys zuweisen können. Es gibt auch andere, bekannte Optionen, wie die Möglichkeit der Arbeit auf einem geteilten Display oder Genehmigung des Zugriffs auf einzelne Applikationen durch den Fingerabdruckscanner oder Ausschalten der Banachrichtigungsdiode. Es gibt natürlich auch eine Applikation zum Bewahren des Systems, also Löschen der unnötigen Dateien, Applikationen oder verdoppelten Multimedien… Das Poco übertreibt mit vorinstallierten Applikationen jedoch nicht – diese, die installiert wurden, sind brauchbar – wie z.B.: MiDrop zum Teilen der Dateien oder Scannen des Texts oder der grafischen Codes.

Es wäre toll – aber es gibt keine Benachrichtigungen auf der oberen Leiste! Für jemanden, der an die Icons im oberen Teil des Displays gewöhnt ist, kann das ein großen Problem sein. Um die Benachrichtigungen zu prüfen, muss man jedes Mal, die Leiste anzeigen lassen, was auf längere Zeit irritierend sein kann. Gut, dass die Benachrichtigungen mindesten auf dem gesperrten Display sichtbar sind – auf der Leiste erscheinen sie nicht – so sagte mir früher Jai Mani. Das Anzeigen von diesen macht der breite notch-Ausschnitt, ähnlich wie im Modell Xiaomi Mi 8 unmöglich. Ich weiß nicht wie ihr, aber ich sehe hier den nächsten Kompromiss. Schade, weil der Rest des Interfaces einen guten Eindruck macht und eigentlich so funktioniert, wie es sich gehört.

Effizienz

"Wie es sich gehört" – also wie? Der Snapdragon 845, die Flüssigkeitskühlung, dazu 6 oder 8 GB RAM – das kann nicht langsam sein. Und ist auch nicht! Mein Exemplar arbeitete wirklich gut, obwohl ich die billigste Konfiguration - 6+64 GB testete. Ich musste mich darum nicht kümmern, dass ich die Applikationen im Hintergrund oder Registerkarten im Browser schließe, ich konnte intensiv spielen, in Benchmarks sind die Ergebnisse auch gut. Alles funktioniert so, wie man das erwarten kann, obwohl es Momente gab, dass ich deutlich fühlte, wo die Wärme aus dem Handy abgeführt wird. Damit tut sich der Hersteller hervor. Und wahrscheinlich hat er Gründe dafür, weil ich nicht bemerkte, dass die Erwärmung des Handys auf seine Leistungen Einfluss hatte.

Die Effizienz des Pocophone F1 ist in seinem Preissegment konkurrenzlos, sie wäre sogar für um 200 Euro teurere Handys gut. Aber es kann nicht so süß sein. Hier waren andere Rezensenten des Smartphones auch nicht übereinstimmend. Fast jeder beschwerte sich über Probleme mit Funktionieren von einer Applikation. Was interessant ist, gab es keine Regel. Einer beschwerte sich über die Navigation, der andere über Google Maps und noch andere Personen über Twitter oder Facebook. Bei mir funktionierte Instagram schlecht.

Beim schnellen Schreiben der Hashtags unter dem Fotos, hängte die Applikation manchmal. Als ich irgendwo außer der Tastatur klickte, reagierte die Anwendung wieder. Das waren die einzige Momente, als ich mich über das Funktionieren des Pocophone beschwerte. Ich vermute, dass das Problem nicht an der Hardware liegt, sondern irgendwo zwischen der Software des Handys und der bestimmten Applikationen und ich schreibe darüber, damit ihr darauf vorbereitet seid, dass eine von eurer Applikationen nicht richtig funktionieren kann. Ich rechne darauf, dass der Hersteller das Problem kennt und es in Updates löst. Momentan löste ein Update, das mein Testexemplar bekam, das Problem nicht. Schon wieder ein kleiner Kompromis…?

Quelle: GSMchoice.com

Autor: Monika Konopa

Veröffentlicht:
Autor: Adam Łukowski

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