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Xiaomi Mi 8 Lite
Tests

Veröffentlicht:
Autor: Jolanta Szczepaniak

Ein neuer König der Mittelklasse?

Verpackung und Zubehör

Der Verkaufsset präsentiert sich ganz nett. Wir finden in diesem außer dem Handy ein Netzladegerät (5V/2A), Kabel für Datentransfer und Laden und einen USB-C-mini-jack-3,5mm-Zwischenstecker. Aber das ist noch nicht alles, es gibt noch eine Nadel zum Öffnen der Schublade für SIM/microSD-Karten, einige Papiere und eine Silikon-Schutzhülle.


Aufbau und Bildschirm

Das Mi 8 Lite zeichnet sich durch die Qualität der Ausführung aus. Es hat Glas-Panels, die mit einem Metall-Rahmen verbunden wurden. Sie wurden perfekt angepasst und dem Gerät wurde der letzte Schliff gegeben. Die Ränder sind abgerundet und wurden gut profiliert, deswegen liegt das Smartphone bequem in der Hand – trotz seiner Größe. Die ziemlich große Bildschirmfläche verursacht, dass man das Handy mit einer Hand eher nicht bedienen kann – es sei denn, dass jemand sehr große Hände hat.


Der Bildschirm beansprucht über 82% der Frontseite. Er hat abgerundete Ränder, eine große Diagonale (6,26 Zoll), ein 19:9-Seitenverhältnis und eine hohe Auflösung, die eine Pixeldichte von 403 Pixeln pro Zoll garantiert. Dadurch bekommen wir ein perfekt scharfes und kontrastreiches Bild. Ich konnte die Helligkeit, Lesewinkel und Empfänglichkeit nicht kritisieren. Das Problem entsteht, wenn man eine Brille mit Polarisierung anhat und auf den Bildschirm schaut – wenn wir das Smartphone vertikal halten, ist der Bildschirm verdunkelt, in der horizontalen Lage gibt es keine Probleme mit dem Bild.

Natürlich gibt es hier eine Notch, also ein Element, dessen Aussehen strittig ist. Obwohl nicht mehr so strittig wie im Fall des Mi 8, weil sie nicht so extrem breit ist. Leider sieht eine Sache genauso wie im Fall des Mi 8 aus und die Benachrichtigungsicons werden neben der Notch nicht angezeigt. Um zu sehen, was Neues die Applikationen uns anbieten, muss man die Leiste mit Verknüpfungen und Benachrichtigungen ausziehen. Den Ausschnitt kann man verstecken, aber ich muss eine Sache unterstreichen – in diesem Fall ist die schwarze Fläche um den Ausschnitt herum viel größer als sie sein soll – sie reicht bis zu über 2 mm unter der Notch.


Zum Trost bekommen wir eine Benachrichtigungsdiode, die sich über dem Lautsprecher befindet. Außer dem genannten Lautsprecher für Gespräche und der Benachrichtigungsdiode finden wir im Ausschnitt noch eine Frontkamera und die wichtigsten Sensoren.

Die Rückseite wurde mit dem 2.5D-Glas überzogen und das Ganze auf Hochglanz gemacht. Das verursacht natürlich, dass das Handy extrem glatt ist und sehr schnell schmutzig wird. Der Hersteller hat ein paar Farbversionen vorbereitet – neben dem klassischen Schwarz gibt es noch Farbverläufe – im Angebot finden wir eine golden-rote und blau-violette Variante. Das getestete Modell ist in der schwarzen Farbe, aber gibt graue Reflexe. Außer den aufgedruckten Bezeichnungen und dem Logo des Herstellers befinden sich auf der Rückseite des Mi 8 Lite ein Fingerabdruckscanner und eine Dual-Kamera mit einer LED-Diode.

Beginnen wir mit dem Scanner – er funktioniert schnell und angenehm, ich hatte keine Probleme mit dem Entsperren des Handys – zusätzlich kann er als ein Auslöser dienen. Er wurde dort platziert, wo der Zeigefinger natürlich liegt, obwohl ich bevorzugen würde, dass sich der Scanner ein bisschen tiefer hinsichtlich des Gehäuses befinden würde. Er ist fast auf dem gleichen Niveau wie die Glasoberfläche und man kann ihn manchmal kaum ertasten. Die Kamera wurde im Modul in der horizontalen Lage platziert – sie ragt definitiv über die Gehäusefläche heraus. Aber wenn wir die Schutzhülle aus dem Satz benutzen, wird die Situation viel besser – die Kamera ragt nicht mehr heraus und der Scanner befindet sich tiefer. Die Schutzhülle hilft auch dabei, die Glasflächen vor Beschädigungen zu schützen, das Gehäuse rein zu halten und das Rutschen zu verhindern.


Die Ränder bestehen aus Metall (an manchen Stellen sieht man die Streifen von Antennen), wurden bequem profiliert und an diesen befinden sich alle zum Benutzen des Geräts unnötigen Elemente. Unten finden wir einen USB-C-Port mit einem Lautsprecher an der rechten Seite und der zweiten Reihe von Öffnungen, die die Symmetrie garantieren und ein Mikrofon verstecken. Oben gibt es nur eine Öffnung des zusätzlichen Mikrofons. Rechts wurden Lautstärketasten und eine Einschalt-/Sperrtaste platziert – sie befinden sich auf einem guten Niveau und haben einen entsprechenden Klick. Links bemerken wir eine Schublade für SIM- (in der nano-Größe) und microSD-Karten – im Hybridslot.

Quelle: GSMchoice.com; 104 mal gelesen .

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