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Samsung Galaxy Note 9
Tests

Veröffentlicht:
Autor: Jolanta Szczepaniak

Ein renommiertes Geschäftssmartphone – und nicht nur

Es gibt keine Anwendung, in welcher sich das neuste Smartphone von Samsung nicht bewährt. Die Note-Serie wird in jeder nächsten Version verbessert und entwickelt sich in die Richtung eines idealen Geräts für die Arbeit, Kommunikation und Unterhaltung.


Die Premiere des Samsung Galaxy Note 9 war eine der am meisten erwarteten Events des Jahres. Es gab so viele Informationslecks vor dieser, dass der neuste Vertreter der Note-Serie uns nicht überraschen konnte. Das ist ein perfekt gemachtes und toll funktionierendes Gerät, das vor allem für einen Geschäftskunde bestimmt ist – aber bewährt sich in allen Aufgaben, die wir ihm zuweisen. Das ist doch die Premiumklasse und ein Smartphone, für welches man viel ausgeben muss, es muss also die höchsten Erwartungen erfüllen.

Die Note-Serie war unter vielen Hinsichten seiner Zeit voraus. Sie hat nicht nur die Displays mit langen Diagonalen (damals als Phablets genannt) angefangen, sondern auch führte als erste die Möglichkeit der Arbeit in zwei Fenstern nebeneinander und gebogenes Glas ein. Das Note 9 bringt keine so großen Änderungen mit sich - einen Hauch von Frische verleiht vor allem der Stift, der als eine Fernbedienung zum Steuern dienen kann.


Inhaltsverzeichnis



Verpackung und Zubehör

Der Hersteller kümmerte sich darum, damit es im Satz alle notwendigen Elemente gibt. Neben einem schnellen Ladegerät (9V/1,67A oder 5V/2A), USB-Kabel, einer kürzen Bedienungsanleitung und einem Werkzeug zum Öffnen der Schublade für SIM/microSD-Karten finden wir auch Ersatzspitzen für den Stift und ein Werkzeug zum Austauschen von diesen, zwei Zwischenstecker (von microUSB auf USB Typ C) und von dem "vollen" USB auf USB-C. Der erste ist für die Personen brauchbar, die aus den Smartphones mit einer älteren Version des USB-Ports umsteigen, der andere ist für die Personen nützlich, die einen externen Speicher anschließen oder das Gerät laden wollen. Es gibt hier ein ganz gutes In-Ohr-Headset von der Firma AKG, mit einem Satz der Gummiringe.


Aufbau und Bildschirm

Ihr erinnert euch daran wahrscheinlich nicht mehr, aber das erste Modell aus der Note-Serie hatte nicht einfach. Samsung hat es mit einem 5,3-Zoll-Bildschirm ausgestattet – für die Zeiten war er riesig, was in allen Medien kritisiert wurde. Nach ein paar Jahren hat es sich erwiesen, dass das, was damals als enorm groß bezeichnet wurde, heute standardmäßig ist. Zum Glück widersetzte sich Samsung dem Trend und baute im Modell Note 9 keinen notch-Ausschnitt ein. Hier wurde ein 6,4-Zoll Infinity Display verwendet, das das größte Teil der Frontseite beansprucht. Das Note 8 hat einen 6,3-Zoll-Bildschirm, es gibt hier also keine große Revolution.


Der Bildschirm ist perfekt – groß, hell, mit tollen Farben, mit einem hohen Kontrast und einer perfekten Schärfe. Seine Auflösung beträgt 1440x2960 Pixel, was eine imponierende Pixeldichte von 516 ppi macht. Das Display unterstützt HDR10 und stellt die Funktion Always On Display zur Verfügung – d.h.: das Datum, die Uhrzeit und Benachrichtigungen werden auf einem ausgemachten Bildschirm angezeigt. Ich kann mich nur über abgerundete Kanten des Bildschirms beschweren – sie sehen schön aus, aber stören beim Spielen (manchmal ist es nicht einfach in den Bereichen zu spielen, wo der Bildschirm gebogen ist).


Der Rahmen unter dem Bildschirm hat keine zusätzlichen Elemente oder Aufdrucke, oben platzierte der Hersteller einen Lautsprecher für Gespräche (er ist auch ein Element der Stereo-Lautsprecher), eine Frontkamera, einen Licht- und Abstandsensor, eine Benachrichtigungsdiode, einen Iris-Scanner und eine IR-Diode, die das Licht in der Nacht zusätzlich beleuchtet. Generell ist die Frontseite des Geräts elegant und sehr gut gemacht, die dünnen Rahmen um das Display herum und das gebogene Glasfläche verursachen, dass das Smartphone noch attraktiver wird.

Die Front- und Rückseiten wurden aus Glas hergestellt, sie werden dank einem Alu-Rahmen verbunden. An den Rändern wurden Tasten und Ports eingebaut. Links finden wir eine Lautstärke- und Bixby-Taste – die Tatsache, dass sie ist und man sie nicht deaktivieren kann, ist meiner Meinung nach der größte Nachteil dieses Modells. Man kann sie zu einfach drücken, wenn man das Handy einfach in der Hand hält oder das Lautstärkeniveau ändern will, was verursacht, dass man den Bixby Assistent startet. Wenn das Einschalten der Applikation sporadisch wäre, würde ich darüber gar nicht schreiben. Aber basierend auf zahlreichen Kommentaren im Internet bin ich mit meinem Widerwillen nicht alleine.


Aber kommen wir zu den weiteren Elementen des Gehäuses. Rechts finden wir eine einzelne Einschalt-/Ausschalttaste. Oben gibt es eine Schublade für SIM/microSD-Karten (man kann zwei SIM-Karten in der nano-Größe oder eine SIM- und eine microSD-Karte benutzen) und eine Öffnung des Mikrofons. Unten befinden sich ein universeller Headset-Steckplatz, USB-C-Port, externer Lautsprecher und eine Öffnung des Mikrofons – sowie ein S-Pen. Diesen habe ich im weiteren Teil des Artikels genauer beschrieben. Der Steckplatz selbst wurde so konstruiert, dass der Stift zufällig nicht ausfällt oder er nicht umgekehrt eingesteckt werden kann. Es gibt auch schon ein System, das das Verlieren des Stifts verhindert – er alarmiert, wenn wir uns mit dem Gerät weiter entfernen, als das aus dem normalen Benutzen resultieren würde.


Auf der Rückseite bemerken wir einen Modul mit einer Dual-Kamera und einer LED-Diode, einen Satz der Sensoren zum Messen vom Puls und von der Sauerstoffsättigung im Blut (man kann diese in der Samsung Health Applikation benutzen) – er ragt ein bisschen über das Gehäuse heraus. Unten wurde ein kleiner, rechteckiger Fingerabdruckscanner platziert. Ich würde bevorzugen, dass er ein bisschen größer wäre, aber seine Lage ist sowieso viel besser als im Note 8. Im unteren Teil finden wir aufgedruckte Bezeichnungen und Zertifizierungen.

Das Ganze sieht definitiv modern aus, obwohl man unterstreichen soll, dass das Note 9 ein ziemlich großes und schweres Gerät ist. Ziemlich schnell erfahren wir, dass es seine Abmessungen hat. Als Vorteil muss man die Tatsache nennen, dass es gut profiliert wurde und sein Gehäuse nicht glatt ist. Auf der Glasfläche sieht man jedoch die Fingerabdrücke und andere Beschmutzungen schnell – aber das ist die Eigentümlichkeit dieses Stoffes.

S-Pen

Das Galaxy Note 9 hat fast identische Hardware und Software wie der letzte Vertreter der Flaggschifflinie Galaxy S. Was unterscheidet diese Serien? Vor allem die Anwesenheit des Stifts. Der S-Pen ist ein charakteristisches Merkmal der Galaxy Note Serie und zeichnet sich in Werbestoffen von Note 9 aus. Nach Jahren ist der Stift dünner geworden, ist empfindlicher, aber hat vor allem mehr Funktionen bekommen. Im Note 9 ist der S-Pen generell eine Fernbedienung zum Steuern via Bluetooth. Man kann dank diesem Selfies aufnehmen, Präsentationen kontrollieren und Musik abspielen. Die violette Farbe (Lavender Purple) des Gehäuses entspricht der Farbe des Stifts (es ist genauso in der schwarzen und kupferroten Variante), aber wenn ihr das blaue Note (Ocean Blue) wählt, bekommt ihr einen gelben Stift.


Samsung liefert eine bequeme Applikation zum Konfigurieren der Funktionen vom Stift. Samsung konfigurierte ein paar vorinstallierte Applikationen für die Arbeit mit dem S Pen – darunter PowerPoint, Bildergalerie, Kamera, Diktiergerät, Abspielen von Multimedien und viele andere – jede von diesen ermöglicht, unterschiedliche Aktionen für den einzelnen Klick oder Doppelklick des Stifts einzustellen. Das längere Drücken kann beispielsweise eine Applikation starten und dann abhängig von der Applikation können zusätzliche Tätigkeiten gemacht werden. In der Kamera-Applikation nimmt man dank einem Klick ein Foto, der Doppelklick schaltet die Front- und Rückkamera um – aber man kann den einzelnen Klick für das Aufnehmen des Fotos und Doppelklick für das Aufnehmen der Videos einstellen. Man kann auch den Stift für das Kontrollieren von Musik benutzen. Über praktische Verwendungen des S-Pens könnte man lange schreiben (als Kamera-Verschluss, für Unterschreiben der Dokumente und Steuern von Musik) – dank diesem können sich die Künstler auch ausleben. Im Google-Laden gibt es viele Applikationen, in welchen wir den Stift (dieser ist sehr empfindlich – über 4000 Drückpunkte) zum Erstellen der Computergrafiken benutzen können.


Neu ist die Energieversorgung des Stifts – es gibt einen Superkondensator. Der größte Vorteil der Superkondensatoren ist die kurze Lade- und Ausladezeit im Vergleich zu anderen Geräten zum Aufbewahren von Energie (z.B.: Akkus). Der S-Pen kann in 40 Sekunden vollgeladen werden – man muss ihn einfach ins Handy einstecken. Wie lange kann man nach solchem Laden arbeiten? Laut dem Hersteller garantiert das 30 Minuten Arbeitszeit oder 200 Klicks. Aber sogar danach kann man ihn zum Schreiben und Bedienen des Interfaces benutzen.


Biometrische Sicherungen

Das Samsung Galaxy Note 9 legt die Messlatte hoch, was die Sicherung der Daten vor dem unerwünschten Zugriff betrifft. Neben dem populären Fingerabdruckscanner und dem immer populäreren System der Gesichtserkennung finden wir noch den Iris-Scanner, der eine noch zuverlässigere biometrische Authentifizierung garantiert. Wir können jede von diesen Optionen unabhängig benutzen oder eine Option des intelligenten Scannens einschalten, die gleichzeitig den Scan der Iris und die Gesichtserkennung benutzt.

Der Fingerabruckscanner wurde bequemer als im früheren Note platziert, aber ist noch nicht ideal. Er ist ein bisschen zu klein und das Speichern des Scans vom Finger ist eine zeitraubende und irritierende Erfahrung. Später ist es schon besser, die Fingerabdrücke werden richtig und ziemlich schnell erkannt, obwohl Samsung nicht so gute Scanners wie Huawei macht.


Im Fall der Gesichtserkennung und des Scannens der Iris dauert die Registrierung eine Sekunde, aber das Funktionieren vom System ist nicht ideal. Das Entsperren des Bildschirms dauert manchmal sogar 1-2 Sekunden – abhängig von den Lichtverhältnissen. Leider reicht es nicht, das Handy aufzuheben und das Gesicht (oder die Iris) zu scannen – man muss das Handy noch aufwecken – die Sperrtaste drücken. Die beschriebenen, biometrischen Sicherungen funktionieren nicht, wenn man die Sonnenbrille anhat, aber mit der normalen Brille haben sie keine Probleme. Ein ausgedrucktes Foto betrügt sie auch nicht. Das Scannen von der Iris war am wenigsten bequem, weil man den oberen Teil des Handys direkt anschauen muss. Und das ist nicht immer möglich – z.B.: wenn wir Auto fahren und das Smartphone sich in einer Halterung befindet.


System und Applikationen

Das Note 9 arbeitet unter dem Android in einer 8.1-Version, mit einer Experience UI Oberfläche, die zu den leichtesten nicht gehört – ganz im Gegenteil, sie ändert fast alles in Bezug auf das originelle System. Aber sie ist benutzerfreundlich, intuitiv, lässt sich in einem imponierenden Bereich konfigurieren und personalisieren. Sie funktioniert schnell, zügig und zuverlässig.


Man könnte darüber lange schreiben, welche Funktionen wir benutzen können. Jetzt beschreibe ich die wichtigsten Elemente im Experience UI:

  • Auswahl eines klassischen Interfaces im Menü der Applikationen oder der Einstellung mit einem Hauptdisplay und Icons auf weiteren Desktops wie im iOS
  • Möglichkeit der Änderung von Hintergrundbildern und Bildschirmmotiven
  • "schnelles" Menü (d.h. Sprechblase mit wichtigsten Optionen), das nach dem längeren Drücken des Icons erscheint
  • Modus der Bedienung mit einer Hand
  • Steuern mit Gesten
  • BixbyHome – der äußerste, linke Bildschirm mit Informationen und Karten aus gewählten Quellen – in der Praxis – ein schwacher Ersatz für Google Feed und hier müssen wir wieder Bixby benutzen
  • Änderung der Displayauflösung
  • Vermeiden das Ausmachen vom Bildschirm, wenn der Benutzer auf diesen schaut (Smart Stay)
  • Samsung Pass – Bewahren und Vervollständigen der Passwörter und Anmeldedaten
  • Apps Edge – Randbildschirm, der das gebogene Display des Handys benutzt. Das ist ein zusätzliches, von der Seite ausfahrbares Interface, in welchem der Benutzer von sich gewählte Icons der Applikationen, Kontakte oder Tools platziert
  • Always On Display (AoD), also auf dem ausgemachten Bildschirm angezeigte Benachrichtigungen, mit breiten Personalisierungsmöglichkeiten, was das Aussehen der angezeigten Elemente betrifft.

Man weiß nicht, wann Samsung mit Update auf Android Pie fertig ist. Die Experience Oberfläche (hier in einer 9.5-Version) ist ausgebaut und greift in fast jeden Aspekt des Systems ein. Die Änderungen betreffen nicht nur das Aussehen des Interfaces und Bedienung von unterschiedlichen Funktionen des Stifts – das Menü der Einstellungen sieht auch komplett anders aus. Samsung installierte hier viele eigene Applikationen vor, u.a.: Knox – für Chiffrieren und Sichern der Daten, Samsung Pay – für Bezahlen, Samsung Notes – eine ausgebaute Applikationen für Notizen und Skizzieren und Bewahren des Geräts – also ein intuitiver Manager für Verwalten und Optimieren des Energieverbrauchs, ROM- und RAM-Speichers. Man kann auch zwei Kontos in sozialen Netzwerken (z.B.: Facebook und Messenger) benutzen. Außerdem haben wir einen Satz der Applikationen von Google und Applikationen von Microsoft.

Klang

Das Galaxy Note 9 hat starke und laute Stereo-Lautsprecher. Es gibt einen am unteren Rand und den zweiten am oberen Rahmen – er funktioniert auch als ein Lautsprecher für Gespräche. Der Stereo-Effekt ist vielleicht nicht perfekt, aber der Klang beim Abspielen der Musik, Anschauen der Filme oder in Spielen klingt wirklich gut und während der Sprachverbindungen ist die Stimme des Gesprächspartner laut und deutlich, es gibt keine Störungen.


Für das Verbessern des Klanges ist im Note 9 das Dolby Atmos System (automatisch eingeschaltet) zuständig. Es kann im automatischen oder einem anderen, gewählten Modus funktionieren. Es gibt auch andere Optionen, die das optimale Anpassen der Klangqualität ermöglichen.


Fotos und Video

Das Galaxy Note 9 hat eine gleiche Kamera wie das Galaxy S9 Plus - eine Dual-Kamera mit dem Super Speed Dual Pixel Bildsensor, Autofokus und der Phasenerkennung (PDAF) mit einer optischen Bildstabilisierung. Es zeichnet sich auch durch eine Dual-Blende aus – wenn die externe Beleuchtung 400 Lux überschreitet, dann wird eine f/2.4-Blende benutzt, beim schwachen Licht verwendet man eine f/1.5-Blende. Im automatischen Modus wird die Änderung ohne den Eingriff des Benutzers gemacht, die manuelle Änderung ist im Pro-Modus möglich.


Das Note 9 bietet viele Arbeitsmodi, einen fortgeschrittenen Pro-Modus, virtuelle Avatars an – aber für euch ist bestimmt die Qualität der Fotos am wichtigsten. Unter diesem Aspekt befindet sich das Note 9 unter den besten Smartphones für die mobile Fotografie. Es nimmt Fotos mit vielen Details und intensiven Farben auf. Die Schärfe wird blitzschnell eingestellt, sowohl die Fotos der Landschaften als auch Nahaufnahmen sehen perfekt aus. Man kann sogar den in der Nacht gemachten Fotos kaum etwas vorwerfen, sie haben gute Helligkeit und viele Details. Sogar die Anfänger machen dank dem automatischen Modus gute Fotos und es gibt doch noch einen Pro-Modus mit der Möglichkeit des Einführens von eigenen Einstellungen für bestimmte Parameter des Fotos. Der Foto-Assistent ist besonders brauchbar, der geschlossene Augen, verwischte Fotos, Licht hinter dem Objektiv oder schmutziges Objektiv erkennt – er informiert darüber kurz nach dem Aufnehmen des Fotos, dadurch können wir schnell das Foto noch einmal machen und müssen wir uns später nicht ärgern.


Von vorne gibt es eine 8-Megapixel-Kamera mit AF (aber ohne OIS) und mit einem f/1.7-Objektiv. Sie garantiert eine sehr gute Qualität der Fotos in unterschiedlichen Lichtverhältnissen.


Was die Qualität der Videos in 1080p und 4K betrifft, kann ich nichts vorwerfen. Die Aufnahmen sind flüssig, haben natürliche Farben, die Schärfe ist richtig und der Klang wird gut gesammelt. Wenn ihr den Videobericht aus der IFA-Messe gesehen habt, wurden dieser gerade dank dem Note gemacht. Es gibt hier auch einen verbesserten Slow-Motion-Modus. Dieser benutzt eine Funktion der automatischen Aufnahme, wenn sich die Objekte in einem bestimmten Bereich bewegen – in einem Video kann man sogar 20 solche Verlangsamungen registrieren. Hier gibt es Ergebnisse des Aufnehmens von Videos:

Samsung Galaxy Note 9 - sample videos (1080p)
Video: GSMchoice.com via YouTube

Samsung Galaxy Note 9 - sample video in 4K UltraHD
Video: GSMchoice.com via YouTube

Kommunikation

Wie man erwarten konnte, bietet das Note 9 alle Verbindungsmöglichkeiten an: schneller Datentransfer LTE (Cat. 18) in beiden SIM-Karten, NFC, ANT+, Dualband-WLAN-Modul 802.11ac, Bluetooth 5 mit einer Unterstützung des Audiocodecs aptX. Dazu gibt es einen USB-Port Typ C, der mit der Geschwindigkeit von USB 3.1 arbeitet, es gibt auch einen universellen Headset-Steckplatz. Eine brauchbare Funktion ist eine sichere WLAN-Verbindung, etwas wie ein einfaches VPN, das die verschickten Daten chiffriert – das Note 9 veröffentlicht 250 MB pro Monat kostenlos, für ein größeres Paket muss man zusätzlich benutzen.

Wir sollen nicht vergessen, dass Samsung im Note 9 die Möglichkeit des Verbindens mit dem Monitor dank einem einzelnen USB-C-Kabel auf HDMI gibt, was grundsätzlich das Handy in einen PC umwandelt. Das ist eine bequemere Lösung als Benutzen einer Dockingstation Samsung DeX. Jetzt braucht das Smartphone kein Dexpad, um den Dex-Modus zu starten. Man soll noch zugeben, dass das Smartphone dann im Dual-Mode arbeitet, man kann beispielsweise während des Anschauens von Videos Notizen in der S-Note Applikation machen.

Sprachverbindungen

Das Galaxy Note 9 ist ein Smartphone für Profis, die es bei der Arbeit nutzen werden. Deswegen sind die Kommunikationsaspekte hier wichtig, die die neusten Lösungen im Bereich der Verbindung mit und ohne Kabel und Sprachverbindungen benutzen. Die Qualität der Gespräche ist sehr gut.


Speicher und Effizienz

Was den Speicherplatz betrifft, war Samsung großzügig. In der Standardversion der Modelle Note 9 wurden 6 GB RAM und 128 GB ROM eingebaut, dem Benutzer stehen in der Praxis etwa 107 GB zur Verfügung. Das ist eine wirklich imponierende Kapazität – wenn ihr im Handy nicht alle Videos oder Musiksongs sammelt. Dazu werden die microSD-Karten mit der maximalen Speicherkapazität von 512 GB unterstützt. Aber wenn ihr ein bisschen mehr Geld ausgibt, könnt ihr das stärkere Note mit 8 GB RAM und 512 GB ROM kaufen. Wenn man dazu den zusätzlichen Datenträger mit einer Kapazität von 512 GB rechnet, kann der Benutzer 1 TB Daten dabei haben. Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt, für wen der Speicherplatz nicht ausreichend wäre…

Das Note 9 hat den gleichen Prozessor wie die neusten Flaggschiffs aus der Galaxy S Serie - Exynos 9810. Das ist ein starker Prozessor, der in allen Anwendungen ohne Probleme benutzt werden kann, obwohl er in Benchmarks ein bisschen schwächer als der Snapdragon 845 ist. Es ist jedoch wichtiger, wie er im Alltag funktioniert. Wie man erwarten kann, garantieren starke Bauelemente und viele GB RAM hohe Effizienz, schnelle Arbeit und einwandfreie Unterhaltung. Ich habe das Note zum Anschauen der Seren von Netlflix (und Streamen aus anderen Quellen) und Spielen (Real Racing 3, Asphalt 9, Tekken, PUGB) benutzt. Ich hatte keine Gründe zum Klagen, das Smartphone hatte keine Probleme mit jeder Aufgabe oder jedem Spiel. Ich gebe noch zu, dass sich Samsung einem speziellen System zum Abführen der Wärme rühmt. Es besteht aus einem Kühlrohr neben den Heizelementen und einer Kohlenstoffschicht, die für die Wärmeverteilung verantwortlich ist. Im Alltag hat das Smartphone keine Tendenzen zum Überhitzen, obwohl wir während der Benchmarks oder des Spielens fühlen, dass das Gerät ein bisschen wärmer wird. Die Temperatur bleibt jedoch auf einem solchen Niveau, dass sie den Komfort beim Spielen nicht beeinflusst.


Akku

Das Galaxy Note 9 hat einen ziemlich starken Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh – der Hersteller berücksichtigte die Meinung der Benutzer und vergrößerte die Kapazität um 14% im Vergleich zu dem Modell Galaxy S9+ und um 21% im Vergleich zu Galaxy Note 8. Samsung verspricht den vollen Arbeitstag und ich muss zugeben, dass das stimmt. Ich habe das Smartphone während der IFA-Messe 2018 in Berlin als ein Hauptarbeitsgerät benutzt – für das Aufnehmen der Bilder während der Konferenz und an den Ständen, für das Aufnehmen von Videos und Veröffentlichen diesen in sozialen Netzwerken, Schreiben von News, Anrufen, Simsen und Nutzen als Hotspot. In dieser intensiven Zeit war das Note ein zuverlässiges Arbeitsgerät, das ich den ganzen Tag lang benutzen konnte. Wenn wir das Smartphone nicht so intensiv benutzen, können wir es jeden zweiten Tag laden – oder sogar seltener… Genauso gut präsentieren sich die detaillierten Messungen in unterschiedlichen Arbeitsszenarios:

  • Arbeitszeit mit einem aktiven Display (YouTube, eine SIM-Karte, aktives WLAN-Modul, 50% Helligkeit des Displays) - 16 Stunden,
  • eine Stunde Video-Streaming (Chrome, eine SIM-Karte, aktives WLAN-Modul, 50% Helligkeit des Displays) - 9% Akkuverbrauch,
  • eine Stunde des Abspielens von Videos aus dem Speicher des Handys (Flugzeugmodus, 50% Helligkeit des Displays) - 6% Akkuverbrauch,
  • 30 Minuten Benutzen der Online-Navigation - 6-7% Akkuverbrauch,
  • 30 Minuten Spielen in Real Racing 3 - 10% Akkuverbrauch,
  • Ergebnis im PC Mark battery test - 11 Stunden und 16 Minuten,
  • 8 Stunden im Standby-Modus - 4% Akkuverbrauch.

Wie lange ladet man einen 4000-mAh starken Akku? Samsung benutzt ein Ladegerät mit der Adaptive Fast Charging Technologie. Um das Gerät in 100% zu laden, braucht man 1 Stunde 50 Minuten. Nach 15 Minuten Laden ist der Akku in 17 %, nach 30 Minuten – in 38% geladen. Nach einer Stunde beträgt der Ladezustand 70%.


Zusammenfassung

Das Samsung Galaxy Note 9 ist bestimmt ein geniales Smartphone, in welchem mich nur die Bixby-Taste störte. Zur Zeit ist das das größte und beste Produkt im Angebot von Samsung. Die Spezifikation, das Display und die Kameras sind top, man kann die Arbeitszeit des Akkus auch nicht kritisieren. Zur Zeit ist der S Pen noch brauchbarer als irgendwo früher.

Was die Ausstattung und die Möglichkeiten des Note 9 betrifft, ist das eigentlich das Modell Galaxy S9+, mit einem zusätzlichen Stift. Wenn ihr denkt, dass der Stift im Alltag nötig ist, dann ist die Note-Serie und ihr neuster Vertreter definitiv eine sehr gute Wahl. Wenn nicht, sind das Galaxy S9 oder S9+ für euch bestimmt ausreichend. Wenn ihr die Besitzer einer früheren Note-Version seid, dann ist das Umsteigen auf die Version 9 nicht mehr eine so gute Idee. Das Smartphone selbst unterscheidet sich von dem Vorgänger nicht bedeutend und man kann keinen großen Sprung in der Effizienz oder Bedienung fühlen, es gibt vor allem einen ein bisschen größeren Bildschirm, stärkeren Akku, mehr Speicher und zusätzliche Funktionen des Stifts. Umso mehr, als die Preise der Version 8 nach dem Erscheinen des Modells Note 9 wirklich attraktiv sein sollen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • ein toller Bildschirm ohne Ausschnitt
  • sehr gute Arbeitszeiten nach dem einzelnen Laden
  • eine gute Qualität der Ausführung
  • viele GB RAM und ROM
  • hohe Effizienz
  • schnelles und problemloses Funktionieren des Systems und der Oberfläche
  • S-Pen mit Bluetooth und 4096 Drückpunkten
  • tolle Kameras mit dem optischen Zoom und der änderbaren Blende
  • Hauptkamera mit der optischen Bildstabilisierung und dem Aufnehmen im verlangsamten Tempo
  • viele biometrische Sicherungen
  • universeller Headset-Port
  • Resistenz gegen Wasser und Staub (IP68) – sowohl das Smartphone als auch der Stift
  • kabelloses Laden
  • einfacheres Verbinden des Monitors mit dem Gerät und der DeX-Arbeitsmodus
  • schnelles Laden (Adaptive Fast Charging)

Nachteile

  • Bixby-Taste, die man (zur Zeit) nicht deaktivieren kann
  • ein die ganze Zeit zu kleiner Fingerabdruckscanner
  • Glas-Panels werden schnell schmutzig
  • Unterstützung von zwei SIM-Karten im Hybridslot
  • ziemlich große Abmessungen und großes Gewicht
  • hoher Preis

Quelle: GSMchoice.com; 71 mal gelesen .

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Autor: Jolanta Szczepaniak

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