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Oppo Reno
Tests

Veröffentlicht:
Autor: Adam Łukowski

Mit einer Haifischflosse

Das Oppo Reno debütierte am 24. April und zwei Woche danach erschien es in unseren Läden. Lohnt es sich, sich für dieses zu interessieren? Ich lade zu einer kurzen Rezension ein!

Oppo Reno
Oppo Reno
Bild: Adam Łukowski/GSMchoice.com

Am Anfang ein paar Details. Das Oppo Reno hat ein 6,4-Zoll-AMOLED-Display ohne irgendwelche Öffnungen oder Ausschnitte. Das Display hat eine Auflösung von Full HD+ und wird durch Gorilla Glass 6 geschützt. Das Herz des Handys ist ein 8-Kernprozessor Qualcomm Snapdragon 710 mit einer Adreno 616 Grafik, für die Energieversorgung ist ein 3765 mah starker Akku mit einer Schnelladeoption VooC 3.0 zuständig. Die Hauptkamera ist ein 48-Megapixel-Sensor Sony IMX586 mit einem f/1.7-Objektiv, sie wird durch eine 5-Megapixel-Kamera f/2.4 zum Verwischen des Hintergrundes unterstützt. Die Frontkamera wurde in einem ausfahrbaren Mechanismus versteckt, hat 16 Megapixel und ein Objektiv mit einer f/2.0-Blende. Man soll noch unterstreichen, dass das Oppo Reno keinen microSD-Steckplatz hat, aber DualSIM und NFC unterstützt.


Eine kurze Videorezension des Oppo Reno
Video: GSMchoice.com via YouTube

Das Oppo Reno bekam ich kurz von dem Anfang Mai, ich konnte also das Handy testen und euch die Informationen über dieses mitteilen. Ich weiß, dass eine Woche ein bisschen zu wenig ist, damit man sich eine Meinung bildet und alle Details des Handys kennen lernt, aber ich hoffe, dass ich die wichtigsten Sachen sammelte.

Am Anfang - eine schnelle Übersicht über das Set. Die ungewöhnlich langgestreckte Box enthält ein sehr ästhetisch verpacktes Set. Neben dem Handy befindet sich dort ein leistungsstarkes VooC-Netzteil mit einem dicken, soliden USB-Kabel sowie eine Silikonhülle für die Rückseite des Handys. Die Frontseite der neuen Kopie wird durch aufgebrachte Folie geschützt. Das Set enthält auch Kopfhörer, die leicht an die Form eines konkurrierenden Apple-Modells erinnern. Glücklicherweise verteidigen sich die Kopfhörer mit gutem Klang (wie für ein Werks-Set), aber ich würde sie nicht als die bequemsten klassifizieren, die man tragen kann. Das letzte Element des Sets ist eine Nadel zum Öffnen des Kartensteckplatzes - wir haben auch eine Bedienungsanleitung.

Was das Design des Oppo Reno betrifft, sind die Meinungen unterschiedlich, aber wir können einer Sache sicher sein - das Handy ist originell. Das große Display ist auffallend, mit einem Rahmen von oben. Ohne Öffnungen, ohne Notch – toll. Das größere Teil der Rückseite ist matt, was verursacht, dass das Handy sicherer in der Hand liegt und dazu nicht so einfach (ich unterstreiche das Wort „nicht so”) schmutzig als die glänzenden Modelle wird.

Mir hat sehr gut gefallen, dass die Fotoobjektive über den Umriss des Gehäuses nicht hinausragen – damit sie nicht zerkratzt werden, kümmert sich darum das Element unter dem Namen O-dot. Dies ist ein Keramikvorsprung mit einer Härte von 8,5 auf der Mohs-Skala, auf welchem sich das Handy stützt, wenn wir es ablegen – und die Objektive berühren die Fläche sogar nicht. Leider ist das Handy auf einer ebenen Fläche etwas schwimmfähig - aber ich habe den Eindruck, dass dieser Effekt weniger als bei Modellen mit stark hervorstehenden Kameras ist.

Das wichtigste Designelement (oder eher der Konstruktion) ist jedoch der originelle Mechanismus, welcher eine Kamera für Selfies verstärkt – sie wurde in einem sich öffnenden Teil des Gehäuses platziert, das aus dem oberen Rand des Handys ausfährt. Das hervorstehende Element ähnelt einer Haifischflosse, wurde aber anscheinend von den charakteristischen Türen der Lamborghini-Autos inspiriert. Das Element wurde während 200 Tausend Arbeitszyklen getestet und mit eine Schutzfunktion ausgestattet - der Ausleger versteckt sich, wenn das Handy erkennt, dass es runter fällt.

Der Antrieb funktioniert leise und schnell, aber ich befürchte die ganze Zeit, wie lang er hält. In der Spalte sammelt sich Staub, aber ich habe größte Angst davor, was mit der Frontlinse passieren wird, wenn ein Sandkorn in den Mechanismus gelangt. Kratzt das Objektiv nicht ...? Dies wurde noch nicht überprüft, aber ich habe den Staub bereits mehrere Mals entfernt. – ich empfehle, vorsichtig zu sein und das Oppo Reno nicht zu häufigem Kontakt mit Staub auszusetzen, über den Sand sage ich sogar nicht.

Aus ergonomischen Gründen habe ich nur eine Einschränkung: Die Lautstärketasten auf der linken Seite sind meiner Meinung nach zu niedrig. Der Schalter auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich auf einer ähnlichen Höhe, aber in seinem Fall ist das Drücken mit dem Daumen bequem. Andererseits zwingt uns die Lautstärkeregelung, den Zeigefinger oder den Herzfinger zu beugen (wenn wir Rechtshänder sind - Linkshänder haben das umgekehrte Problem), und es kommt vor, dass wir durch Drücken des Schalters die Lautstärke versehentlich verringern und versehentlich die Gegenseite des Gehäuses drücken. Glücklicherweise liegt das Handy gut in der Hand und hat keine Tendenzen zum „Fliehen“.

Das Display des Oppo Reno ist perfekt. Es gibt das deutliche Bild mit reichen, sättigen Farben. Es garantiert das komfortable Benutzen an den sonnigen Tagen, nach dem Sonnenuntergang können sich die Augen entspannen. Es blinkt nicht und hat einen wirksamen Filter des blauen Lichtes, der sogar mit dem TUV-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Der Filter kann natürlich auch automatisch eingeschaltet werden – abhängig davon, wie wir ihn konfigurieren. Zusätzlich ermöglicht das Handy, die Farbentemperatur des Bildes zu ändern.

Im Bildschirm wurde ein Fingerabdruckscanner integriert, der meiner Meinung nach das schwächste Element der Konstruktion ist. Seine Konfiguration dauert länger als im Fall der guten, klassischen Scanners, In Bezug auf die Schnelligkeit und Effektivität des Ablesens gibt er den Plättchen-Lesern auch nach. Zum Trost haben wir im Reno auch ein System der Gesichtserkennung, das auf der Frontkamera basiert. Das Erkennen dauert schnell und ist sogar in der Dunkelheit möglich, wenn das Gesicht mit dem Display des Handys beleuchtet wird. Das System hat auch keine Probleme mit der Korrekturbrille, aber die Sonnenbrille muss man ausziehen. Die Augen müssen auch offen sein.

Das Oppo Reno ist mit Verbindungsinterfaces voll ausgestattet und diese funktionieren einwandfrei. Ich hatte die Gelegenheit, das Smartphone an den Stellen mit dem schwachen Empfang zu testen und es kam mit heiler Haut davon. Ich bemerkte, dass GPS unsere Startlage blitzschnell findet und dann kontrolliert diese richtig… Ich hatte auch keine Probleme mit dem Funktionieren von b Wi-Fi oder Bluetooth festgestellt.

Die Tonqualität im Hörer ist wirklich gut, obwohl der Ton durch den Schlitz im Gehäuse läuft, weil der Lautsprecher in einem hervorstehenden "Periskop" eingebaut wurde. Der Nebeneffekt dieser Lösung ist, dass der Ton nicht nur in unser Ohr gelangt, sondern auch in der Umgebung gut hörbar ist. Es lohnt sich, diesen etwas leiser zu stellen - wenn ihr Diskretion wollt. Ein externer Lautsprecher verdient keine Kritik, obwohl er nur einzeln ist. Ist er anständig. Der Näherungssensor ist etwas weniger anständig, wodurch das Gesicht auf dem Bildschirm manchmal nicht erkannt wird.

Die Benutzer, die bisher mit dem Interface Color OS 6 (es basiert auf dem Android Pie) nicht zu tun hatten, müssen nicht befürchten. Color OS ist einfach, benutzerfreundlich und unterscheidet sich von dem Standardinterface in Bezug auf das Layout nicht bedeutend. Es wurde um ein paar Extras erweitert – meiner Meinung nach sind sie praktisch und bequem. Wir können das Netz der Icons anpassen. Wir können auch die Lage von drei Systemtasten ändern oder sie ausschallten und das Interface mit Gesten steuern. Das Panel mit Verknüpfungen hat eine neue Grafik – aber funktioniert standardmäßig, ähnlich wie die Benachrichtigungen.

Oppo übertreibt mit vorinstallierten Applikationen nicht, bietet keine Müll-Applikationen an, gibt dafür ein paar brauchbare Sachen, wie eine Applikation, die das Übertragen von Daten aus dem früheren Handy erleichtert oder eine andere zum Reinigen des Systems aus unnötigen Dateien. Im Interface finden wir außerdem einen separaten E-Mail-Client, Musik-Player oder ein Diktiergerät – es gibt dafür kein FM Radio.

Wir erhalten außerdem einen speziellen Modus für Fahrer sowie die "Smart Sidebar" - eine zusätzliche, seitlich verschiebbare Leiste mit Verknüpfungen, die natürlich angepasst werden können. Es gibt auch - ich habe es schon lange nicht mehr gesehen - Gesten auf dem gesperrten Bildschirm, d.h. die Möglichkeit, bestimmte Funktionen durch Skizzieren des entsprechenden Zeichens auf dem ausgeblendeten Display auszuführen, es gab auch populärere Gesten im Stil des Ausschaltens des Klingelns durch Umdrehen des Handys.

Was die Effizienz betrifft, habe ich keine Vorwürfe. Das Oppo Reno arbeitet so, wie wir das von einem Handy mit einer solchen Konfiguration erwarten. Schnell, fließend, stabil. Die Spieler können das zusätzliche interface "Spielraum" schätzen, das ermöglicht, die Leistungen des Handys zu verbessern, das Anzeigen von Benachrichtigungen zu begrenzen, die Netzwerkverbindung zu optimieren und unnötige Prozesse auszuschalten.

Das Einzige, was ich kritisieren kann, ist keine Speichererweiterungsoption dank einer microSD-Karte. Das Handy hat nur den Platz für zwei nanoSIM-Karten. Der Akku überraschte mich positiv. Obwohl er den heutigen Trends entgegen eine Kapazität von weniger als 4000 mAh hat, sichert das Reno zufriedenstellende Arbeitszeiten. Beim normalen Benutzen ist das Handy im Stande, zwei Tage lang zu arbeiten und wenn wir es intensiv nutzen, kann es sogar 24 Stunden halten. Die Ladegeschwindigkeit ist auch in Ordnung, das volle Laden des Akkus dauert ein bisschen über eine Stunde.

Ich war mit der Qualität der Videos und Fotos eher zufrieden. Das Oppo Reno fotografiert in seinem Preissegment wirklich gut, das betrifft vor allem die am Tag gemachten Fotos. Den Fotos kann man keine großen Nachteile vorwerfen, sogar das digitale Verwischen des Hintergrundes lässt sich mögen. Auch die Makro-Fotos geben ganz gute Ergebnisse, die Qualität des Verbindens von Panoramas werde ich auch nicht kritisieren.

In der Nacht hat die Kamera schon größere Schwierigkeiten, aber man kann nicht sagen, dass es schlecht ist. Man kann den separaten Nachtmodus benutzen – aber in diesem Fall lohnt es sich, ein paar Tests zu machen. Diese Option gibt manchmal schlimmere Ergebnisse als der automatische Modus, aber kann auch positiv überraschen. Es lohnt sich dafür, ein Stativ und den „Expert“-Modus – also manuelle Einstellungen zu benutzen. Dieser ist ziemlich erweitert und gibt beim schwachen Licht bessere Ergebnisse.

Ich sehe jedoch keinen Sinn darin, den 48-Megapixel-Modus zu erzwingen. Bilder mit einer niedrigeren Auflösung sind genauso gut und der einzige Vorteil ist die größere Größe des Bildes. Die Qualität der Detailwiedergabe nimmt nicht deutlich zu. Ich denke auch, dass es sich nicht lohnt, einen 10-fachen Zoom zu verwenden. Die Qualität des Fotos sinkt dann sehr drastisch - es ist besser, mit einem 2-fachen Zoom zu fotografieren, der sogar vom Hersteller vorgeschlagen wird, zu bleiben, indem ein dedizierter Button auf dem fotografischen Desktop erstellt wurde.

Was die Qualität betrifft, ist die Frontkamera auf dem gleichen Niveau wie die Kamera auf der Rückseite, die Selfies haben gute Qualität, obwohl der Hintergrund manchmal überbelichtet wird. Das ist jedoch eine für die Frontkameras typische Eigenschaft. Hier überraschte mich jedoch das digitale Verwischen des Hintergrundes positiv. Es ist wirklich gut, man kann ruhig gegen dieses mit zwei Bildsensoren erreichte konkurrieren.

Das fotografische Interface ist ziemlich einfach, obwohl das Umschalten zwischen den Modi unnötig kompliziert wurde: Wir schalten hauptsächlich mit der Geste des Schiebens um, die zusätzliche Option wurde unter einer separaten Taste versteckt, die umgangssprachlich als Hamburger genannt wurde.

Im Filmbereich geht dem Oppo Reno sehr gut, obwohl sich jemand über die fehlenden 60 fps bei der 4K-Aufzeichnung beschweren könnte. Ich beschwere mich nicht, ich schätze den reibungslosen Betrieb der digitalen Stabilisierung, die Schärfe des Bildes und den guten Ton.


Beispielvideos aus dem Oppo Reno
Video: GSMchoice.com via YouTube

Zusammenfassend... enttäuschte mich das Oppo Reno nicht. Das ist ein originelles und nicht banales Smartphone, das gegen Top-Mittelklasse-Geräte ruhig konkurrieren kann. Das Handy hat viele starke Seiten, wie das Design, Display, die Effizienz oder den Akku. Zu seinen Vorteilen kann ich auch das benutzerfreundliches Interface und gute obwohl nicht tolle Kameras rechnen. Ich sehe zwei schwache Seiten: der Fingerabdruckscanner und keine Möglichkeit der Speichererweiterung (obwohl wir ganz viel RAM haben).

Es störte mich ein bisschen, dass der Abstandsensor nicht so gut funktionierte, ich bin auch auf keine Idee gekommen, wie man 48 Megapixel sinnvoll benutzen kann. Allgemein gibt es mehr Vorteile als Nachteile, aber die Konkurrenz ist stark. Für das Oppo Reno spricht seine Ungewöhnlichkeit – wenn ihr ein anderes Handy als alle haben wollt, kann das ein Volltreffer sein.


Bericht aus der europäischen Premiere des Oppo Reno
Video: GSMchoice.com via YouTube

Quelle: GSMchoice.com; 20 mal gelesen .

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