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OnePlus 5
Tests

Veröffentlicht:
Autor: Adam Łukowski

Ein Flaggschiff-Killer- wirklich?

Fotografie und Video

Das OnePlus 5 hat einen interessanten Kamerasatz – gesamthaft von Sony. Von vorne haben wir eine 16-Megepixel-Kamera IMX371, auf der Rückseite eine Dualkamera IMX398 und IMX350 (16+20 Mpx).

Das soll gute Fotos garantieren – und so ist es tatsächlich. Aber die sind nicht so gut wie die Flaggschiffs von Samsung oder HTC – die Unterschiede sieht man vor allem in der Nacht. Das Gerät gibt den Konkurrenten nach, was die Wiedergabe der Details betrifft, obwohl die Farbenwiedergabe sehr sympathisch ist.

Am Tag sind die Fotos sehr gut und man hat keine größeren Nachteile feststellen, aber das kann doch jedes Handy, welches besser als ein Mittelklasse-Handy ist… das OnePlus 5 gibt jedoch etwas Extra – ein schönes Verwischen des Hintergrundes, wobei man sich eher auf eigene Fähigkeiten als auf einen digitalen Trick mit zwei Objektiven verlassen soll.

Die Software hat Probleme mit Details – mit Haaren, der Baumrinde oder Rändern der Blätter. Manchmal bekommen wir einen besseren Effekt im manuellen Modus, das betrifft auch die Bilder in der Nacht.

Die Kamera bietet auch ein 2x-Zoom ohne Verluste an. Das kann man dank zwei Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten erreichen. Das Problem besteht darin, dass ein Zoom ohne Verluste nur bei einem guten Licht funktioniert. Ein Teleobjektiv hat eine ziemlich große Blende (f/2.6) und wenn es zu wenig Licht gibt, benutzt die Kamera sowieso den Bildsensor mit einem f/1.7-Weitwinkelobjektiv, indem sie eine digitale Nahaufnahme benutzt.

Damit es noch lustiger wäre, kriegen wir keine Information darüber. Um zu prüfen, welches Zoom wir benutzen, müssen wir ein Teleobjektiv mit dem Finger bedecken. Wenn das Bild auf dem Display verschwindet, benutzen wir die optisch realisierte Nahaufnahme. Wenn das Bild sichtbar ist, benutzen wir ein digitales Zoom. Und dieses gibt am meisten schlimmere Effekte – obwohl die ganze Zeit nicht so schlimme, damit wir dieses kritisieren sollen.

Was die Panorama-Bilder betrifft, kann man der Qualität nichts vorwerfen und wenn es um Selfies und das Benutzen der Frontkamera geht… Na ja es könnte ein bisschen besser sein. Die Frontkamera durchleuchtet oft die hellen Elemente. Wenn die Beleuchtung sehr unterschiedlich ist, hat die Kamera ziemlich große Probleme damit, aber die Details werden ganz gut wiedergegeben, der Hintergrund wird schön verwischt und der Verschönerungsmodus gibt ziemlich natürliche Effekte.

Im Video-Modus funktioniert das OnePlus ziemlich gut, obwohl ein scharfsinniger Zuschauer die fehlende, optische Bildstabilisierung feststellt. Es gibt nur eine optische Bildstabilisierung, welche das macht, was sie machen kann, aber manchmal einen Effekt eines „schwimmenden” Bildes gibt. Es ist jedoch nicht so schlimm – die Konkurrenten aus der Spitze des DxO-Ranking können einfach ein bisschen mehr. Ich würde jedoch sündigen, wenn ich euch das Filmen mit diesem Handy abraten würde.


Die Filme aus dem OnePlus 5
Video: GSMchoice.com via YouTube

Die Kamera bekam ein ziemlich einfache Interface, welches man mit einer Geste zwischen dem Modus des Fotografierens, Filmens oder Verwischens des Hintergrundes umschalten kann. Wir finden hier nicht so viele zusätzliche Modi – wir haben nur einen manuellen, vertikalen, im verlangsamten Tempo, Zeitraffer- und Panorama-Modus. Eigentlich das reicht. Was interessant ist, können wir im Fall der Fotos die Auflösung nicht ändern – wir können nur den Aspekt zwischen 4:3 und Panorama umschalten.

Quelle: GSMchoice.com; 271 mal gelesen .

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